Winelight

Winelight

In dieser Serie geht es einmal mehr um das Verweilen in den Landschaften und um das "Entdecken im Verweilen".

Oft laufen wir einfach an den Dingen vorbei, denn Verweilen scheint nicht unser Ziel und erst gar nicht, sich auf etwas einzulassen. Viel zu getaktet scheint unsere Welt inzwischen als das wir uns in ihr wiederfinden und entdecken.

Unsere Landschaften folgen auch einem Takt, folgen ganz eigenen Gesetzen und folgen dennoch keinem unserer Ideen und Ziele, obwohl wir ihnen seit Generationen ein so wertvolles Gut wie Wein abgewinnen.

Winelight ... ist auch der Schimmer des Lichts im Glas wenn wir uns zusammenfinden und darüber sprechen wie das Weinjahr eigentlich war. Dann könnte der Kontext kaum größer sein und kein Superlativ wird ausgelassen.

In diesen Kontext hinein lasse ich dann oft meine Bilder sprechen und blicke nicht selten in schockierte Gesichter. Ja ... es gibt noch Orte abseits der mondlandschaftlich anmutenden Weinplantagen, die zum Verweilen einladen und in denen wir uns wieder finden können ... wenn wir suchen. Es gibt noch Landschaften die sich nicht mit Raupenfahrzeigen bearbeiten und durch Maschinen ernten lassen. Sie sind so wertvoll, dass sie sich der Senimentalität einer "Handarbeit" entziehen und gerade dadurch überleben.

Diese Serie ist so inzwischen zum stillen Protest an den Zenit eines Weinbaus am Rande der Industrie geworden ... ungeplant, jedoch nicht unfreiwillig.

Die Imaginationskraft der Bilder liegt an einer völlig anderen Herangehensweise ... Ruhe und Inspiration, der Musik von Joni Mitchell und Tom Jobim, meist schlechtes Wetter und einer Masterclass bei Werner Herzog und Annie Leibowitz.

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Passion

Die Passionsspiele in Wintrich sind in ihrer Art nicht nur einzigartig, sondern auch nachhaltig  und in jeder Hinsicht  ... liebevoll.

Wobei in meiner Terminologie der Begriff "Liebevoll" ... sehr weit über allem steht was wir in unserer Welt als ultimativ empfinden. Und ultimativ ist ja eigentlich nicht mehr ... als alles. Weit gefehlt ... nein, nicht etwa jene die ultimativ noch für die Quintessesnz dessen halten, was es in dieser Welt noch zu entdecken gibt, sondern für mich selbst.

Liebevoll ist es, wenn man es empfindet und etwas spürt, dass man eigentlich nicht beschreiben kann und dennoch kennt und doch nicht ... und dann ist es wieder da, dieses Gefühl der Geborgenheit.

Man ist plötzlich nicht alleine und ein Fehler ist kein Makel, sondern ein wertvoller Teil eines großen Ganzen. Ein Großes Ganzes ist während dieser Zeit der kleine Moselort Wintrich ... wenn fast jeder im Ort eine Rolle spielt ... sei es nun auf der Bühne, oder im Backstage. Alle im Ort tragen dazu bei und leben die Passion.

So entsand über die Zeit eine wirklich außergewöhnliche Gemeinschaft ... Wintrich.

Dies alles fotografisch begleiten zu dürfen setzt neue Resourcen frei ... in jedem Fall.

Ardennes Bleu

ard.bleu-40 comp

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ard.bleu-39 comp

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ard.bleu-35 comp

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ard.bleu-31 comp

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ard.bleu-24 comp

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ard.bleu-23 comp

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ard.bleu-28 comp

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ard.bleu-36 comp

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ard.bleu-19 comp

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ard.bleu-18 comp

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ard.bleu-15 comp

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ard.bleu-11 comp

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ard.bleu-5 comp

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ard.bleu-6 comp

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ard.bleu-2 comp

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Ardennes Bleu

Die Ardennen im Osten von Belgien, sind in Symbiose von Landschaft und Kultur, heute in Europa kaum noch zu übertreffen.

Nicht etwas das wir schön aufpoliert und touristisch "infrastrukturiert" vorfinden, sondern vielmehr etwas belassenes, liebevoll konserviertes und bewahrtes.

Ein wirkliches Kleinod zum einen und eine beeindruckende Mittelgebirgs-Landschaft zum Verlieben.

Auf meinen vielen Reisen durch die Region lernte ich Menschen und Kultur kennen und lieben ... nie vermochte mir eine Landschaft mehr zu erzählen als diese.

 

An einem schönen Sommertag entdeckte ich ein kleines Resaurant in einer alten Mühle. Es war wirklich klein, doch ich hielt an und suchte nach einer Speisekarte die es nicht gab.

Es gab dort ...als einziges Essen ... ein wunderbares Entrcote mit Salat und jenen Pommes für die Belgien so berümt ist ... alles Hausgemacht und unglaublich gut. Im kleinen Lokal roch es nach geräuchertem Ardenner-Schinken und frischem belgischen Bier.

 

An diesem Ort gab es alles was ich brauchte ... und was es dort nicht gab ... brauchte ich nicht.